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Entwicklungsgeschichte |
| Die BAUTECHNISCHE VERSUCHS-
UND FORSCHUNGSANSTALT SALZBURG ist aus der Materialprüfstelle
der Kraftwerksgruppe Glockner-Kaprun hervorgegangen. Damals erhielt
sie auch ihr seither unverändert gültiges Logo "bvfs".
Die "staatliche Autorisation", über Untersuchungsergebnisse
Ausweise als "öffentlich-rechtliche Urkunden" (Zeugnisse)
auszustellen, wurde ihr 1955 erstmalig erteilt. 1960 wurde die Materialprüfstelle
von Kaprun nach Salzburg verlegt. |
1961 |
Ende 1967 war sie von der
Auflösung unter ihren seinerzeitigen Eignern bedoht. Der damalige
Landeshauptmann DDr. LECHNER veranlaßte eine Neuorganisation
in Form des heutigen gemeinnützigen Vereins für Bautechnische
Versuchs- und Forschungsarbeiten (vbvfs), der das Institut erwarb.
Als erster Vorsitzender wirkte Hoftrat Dipl.-Ing. Dr. techn. K.
JONAK und als Geschäftsführer BauR h.c. Dipl.-Ing. C.H.
BEYRER, Inhaber eines Zivilingenieurbüros.
Die Aufgabenstellung war, den Betrieb des Institutes nach privatwirtschaftlichen
Grundsätzen selbstkostendeckend unabhängig neu auszurichten
und baubelangmäßig universell aufzubauen. Der Institutsbetrieb
wurde am ersten März 1968 in neuer Rechtsform aufgenommen.
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w. Hofrat Dipl.-Ing. Dr. techn. K. Jonak
Vorstandsvorsitzender von 1968 - 1979
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BauR. h.c. Dipl.-Ing. C.H. Beyrer
Institutsvorstand von 1968 - 1983
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Die Geschichte der Versuchs-
und Forschungsanstalt ist in der Folge wesentlich gekennzeichnet
durch Erweiterungen sowohl in fachlichen als auch equipmentmäßigen
Forschungs- & Entwicklungsbereichen (F&E), wie z.B. die
Einrichtung eines bodenmechanischen Labors, einer Abteilung für
Bauphysik und Umweltschutz, Erweiterung der Material- und Baustoffuntersuchungen.
Anfang der 70-er Jahre wurden Außenstellen errichtet, um treuhändisch
beim Ausbau der übergeordneten Straßennetzes die Qualitätskontrolle
wahrnehmen zu können.
Änderungen im Normenwesen durch neue Regelwerke für die Baustoffindustrie
und gesetzliche Regelungen des Zulassungswesens zogen einen Boom
von Überwachungsverträgen mit der Industrie nach sich. Die Erweiterung
der F&E-Bereiche führte 1975 zu einer Neugliederung in die Hauptabteilungen
GEOTECHNIK, BAUSTOFFE & BAUKONSTRUKTIONEN, BITUMINEN & ASPHALTBAU
sowie BAUPHYSIK & UMWELTSCHUTZ.
Im Jahr 1979 übernahm nach dem plötzlichen Tod des bisherigen
Vorsitzenden Herr Landesbaudirektor Hofrat Dipl.-Ing. Axel WAGNER
dessen Position und Aufgabe. |
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HR Dipl.-Ing. Axel Wagner
Vorstandsvorsitzender von 1979 - 2001
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BauR h.c. Dipl.-Ing. Herbert Kaltenböck
Institutsvorstand von 1983 - 2003
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Der Neugliederung in vier Fachabteilungen folgte dann im Jahre
1980 auch eine Neuordnung der Autorisation für diese Bereiche.
Die Erweiterung der F&E-Bereiche machte eine Erweiterung der
baulichen Anlagen 1981 notwendig.
Im Jahr 1983 trat der bisherige Institutsleiter und Geschäftsführer
in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde der bisherige Leiter der
Abteilung für Baustoffe und Baukonstruktionen, Dipl.-Ing.
Herbert KALTENBÖCK.
Die steigende Zahl der Mitarbeiter führte zu einer weiteren baulichen
Erweiterung des Institutes im Jahre 1988. Der sich anbahnende
Beitritt Österreichs zur Europäischen Union und Zukunftsvisionen
über die künftige Entwicklung des Institutes führten im Jahre
1992 zum Entschluß des Vereins, sich am Nachbargrundstück einzukaufen,
um bereits fürs nächste Jahrtausend gerüstet zu sein. Im Jahre
1993 erfolgte ein weiterer Laborzubau für die Abteilung Geotechnik.
Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahre 1995
schließlich führte auf Grund der Änderung des alten Autorisationsgesetzes
zum modernen Akkreditierungsgesetz zur Überführung des Institutes
in eine akkreditierte Prüf- und Überwachungsstelle. Damit waren
die rechtlichen Voraussetzungen auch für internationale Tätigkeit,
die schon vorher ausgeübt wurde, gegeben. Als nächster Schritt
wurde die bvfs 1998 seitens des BUNDESMINISTERIUMS FÜR
WIRTSCHAFTLICHE ANGELEGENHEITEN auch als KALIBRIERSTELLE im Rahmen
des Österreichischen Kalibrierdienstes (ÖKD) staatlich
akkreditiert.
Auf Grund der österreichischen Rechtslage wurde die bvfs 1999
auch vom Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) für den
Wirkungsbereich der Länder akkreditiert. |
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2000
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Bei der Generalversammlung
des vbvfs im Juni 2001 wurde der Landesbaudirektor Hofrat Dipl.-Ing.
Alfred DENK zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Mit 1. März 2003 übernahm der bisherige Abteilungsleiter
für Baustoffe und Baukonstruktionen, Dipl.-Ing. Norbert GLANTSCHNIGG,
Zivilingenieur für Bauwesen als Institutsvorstand die Geschäftsführung
der bvfs.
Unter der neuen Leitung erfolgte die Neugliederung der bvfs, bei
unverändertem Akkreditierungsumfang, in die Abteilungen:
- Asphalt und Bitumen
- Geotechnik und Verkehrswegebau
(einschließlich Geologie)
- Baustoffe & Baukonstruktionen
- Bauphysik und Hochbau
- Kalibrierstelle
Die neuen Abteilungsleiter sind auf dieser Homepage unter den
jeweiligen Abteilungen ersichtlich
Im Februar 2005 wurde die
Eichstelle für Waagen der bvfs mit der Nummer 542 akkreditiert.
Die Eichstelle wird in Kooperation mit 8 in ganz Österreich
ansässigen klein und mittleren Unternehmen aus der Waagenbranche
betrieben.
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Direktor
Dipl.-Ing. Norbert Glantschnigg
Zivilingenieur für Bauwesen
Institutsvorstand seit März 2003
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Landesbaudirektor
Hofrat Dipl.-Ing. Alfred Denk
Vorstandsvorsitzender
Juni 2001 bis Dezember 2007
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Landesbaudirektor
Dipl.-Ing. Christian Nagl
Vorstandsvorsitzender
seit Dezember 2007 |
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Bei einer a.o. Generalversammlung des vbvfs am 18.12.2007 wurde Landesbaudirektor Dipl.-Ing. Christian Nagl zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Er vertritt die aktuell 69 Vereinsmitglieder aus den Bereichen der Bauträger, Baufirmen, Baustoffindustrie und öffentliche Verwaltung.
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2008 |
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Im Jahr 2007 wurde ein Erweiterungsbau im Südosten des Haupttraktes errichtet. Die Schaffung von zusätzlichem Raum kommt durch Straffung und Umwidmung bestehender Flächen allen Abteilungen zur anstehenden Intensivierung von Forschungsaktivitäten zugute.
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| Die bvfs beschäftigt
heute rund 50 Mitarbeiter und ist nicht nur in Österreich und der
EU sondern darüber hinaus in ganz Europa und in China in ihrem Aufgabengebiet
tätig. |

2008
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