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Die Abteilung für Asphaltbau und Bitumen befasst sich
hauptgewichtig mit dem Baustoff "Asphalt" und
seinen Ausgangsstoffen Bitumen und Gesteinsmaterial sowie
bituminösen Dichtungsbahnen.
Asphalt findet sein Hauptanwendungsgebiet im Strassenbau,
aber auch im Wasser- und Hochbau, sowie für Dichtungen
von Deponien.
Entscheidend
für die Qualität das Asphaltes ist einerseits die Verwendung
von geeignetem und richtig abgestuftem Gesteinsmaterial,
andererseits die Zumischung von geeignetem Bitumen in
der richtigen Dosierung bei der richtigen Temperatur.
Um diesen
Produktionsablauf möglichst genau steuern zu können, sind
sowohl kontinuierliche Prüfungen an den Ausgangsstoffen
als auch am mit ihnen hergestellten Mischgut notwendig.
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Einbau
einer 20 cm dicken Asphalttragschicht in einer Lage
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Damit
die Anzahl und Größe von Produktions- und Einbaufehlern
möglichst klein gehalten werden kann, wurde im öffentlichen
Strassenbau im Rahmen der RVS (Richtlinien und Vorschriften
für den Strassenbau) ein Kontrollsystem geschaffen, das
folgende Prüfungen unterscheidet:
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Die
Abteilung Asphaltbau und Bitumen ist mit modernsten Prüfgeräten
bestückt und in der Lage, Prüfungen laufend und kurzfristig
durchzuführen.
Ein schwergewichtiges Aufgabengebiet der Abteilung Asphaltbau
und Bitumen ist im Rahmen von Eignungsprüfungen die
Erarbeitung neuer, optimaler Mischgutrezepturen im
Labor. Hier kann im kleinen Maßstab unter genau steuerbaren
Bedingungen eine ganze Reihe von Einflussparametern auf
die erforderlichen Eigenschaften erprobt und die günstigste
Mischungsrezeptur daraus ausgewählt werden.
| Prüfung
einer Dichtungsbahn auf Beanspruchung durch Flugfeuer |
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Die
Überprüfung von bituminösen Dichtungsbahnen, sei es für
Flachdachabdichtungen oder aber für Grundwasser- und Brückenabdichtungen,
ist zwar grundsätzlich in Normen geregelt, hat aber in
der Baupraxis noch wenig Anwendung gefunden. Nicht selten
treten daher nachträglich Bauschäden auf, die zu sanieren
technisch schwierig und meist sehr kostenintensiv sind.
Anzustreben ist daher ein systematisches Kontrollsystem,
damit sowohl Herstellungs- als auch Einbaufehler vermieden
werden.
Der Baustoff "Asphalt" hat, wie jeder andere
Baustoff auch, natürlicherweise keine unbegrenzte Lebensdauer.
Die begrenzte Lebensdauer ist durch den natürlichen Verschleiss
gegeben. Nicht selten aber führen auch unberücksichtigte
äußere und neue Einflüsse, wie erhöhte Belastung, zu einer
Verkürzung der natürlichen Lebensdauer. So können frühzeitig
Schäden, sei es in Form von Längs- und/oder Gitterrissen,
Verdrückungen, Spurrinnen und Ausmagerungen entstehen.
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Schäden
in Form von Verdrückungen und Aufbrüchen
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Kreisförmiger
Riss als Folge einer Blasenbildung
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Eine
wesentliche Aufgabe der Abteilung Asphaltbau und Bitumen
ist dabei auch, die Ursache dieser Schäden zu ergründen
und entsprechende Sanierungsvorschläge auszuarbeiten.
Dazu werden meist Bohrkerne entnommen und im Labor untersucht,
Spurrinnen werden gemessen und die Tragfähigkeit wird
mit Sondergeräten (Benkelman-Gerät) bestimmt.
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