Bautechnische Versuchs- und Forschungsansatlt Salzburg
Bautechnische Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg
Akkreditierte Prüf-, Überwachungs- und Kalibrierstelle
Akkreditiert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten und das Österreichische Institut für Bautechnik nach
ÖNORM EN ISO/IEC 17025, ÖNORM / ÖVE EN 45004 - Notified Body Nr. 1086
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Informationen zum ÜA-Zeichen ÜA Zeichen
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bautechnische Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg bvfs
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Allgemeines


Am 23. Oktober 2001 wurde das sogenannte ÜA-Zeichen („Übereinstimmung Austria") auf gesetzlicher Basis durch Verordnung von allen österreichischen Bundesländern (mit Ausnahme von Burgenland) eingeführt. Rechtsgrundlage ist das jeweilige Landesgesetz, für Salzburg das LGBL. Nr. 87/1999.
In der zweiten Ausgabe der Baustoffliste ÖA, die mit 1. Jänner 2003 in Kraft getreten ist, wurde die Liste überarbeitet und. neue Normen berücksichtigt bzw. neue Produktgruppen aufgenommen.

Danach muß für alle Bauprodukte, für die es noch keine CE-Kennzeichnung gibt - das ist natürlich der weitaus überwiegende Anteil aller Bauprodukte - nachgewiesen werden, dass sie mit der Baustoffliste „ÖA" übereinstimmen. Der hierfür erforderliche Übereinstimmungsnachweis erfolgt in der Regel durch eine Zertifizierungsstelle eines Bundeslandes.

Die Bautechnische Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg arbeitet mit der Zertifizierungsstelle „Salzburg Zert Europäische Zertifizierungsstelle für Bauwesen" des LANDES SALZBURG zusammen und organisiert bzw. wickelt die erforderlichen Vorgänge zur Erlangung des ÜA-Zeichens ab.

Für die Umsetzung wird seitens des Gesetzgebers nach Aufnahme des Bauproduktes in die ÖA-Liste eine Übergangsfrist eingeräumt. Danach müssen alle Bauprodukte der ÖA-Liste das Einbauzeichen ÜA tragen, widrigenfalls sie nicht in den Verkehr gebracht und eingebaut werden dürfen.

Weitere Texte:

Technische Voraussetzung für die Zertifizierung von Bauprodukten - Baustoffliste ÖA
Hinweise zur Vergabe des ÜA-Zeichens für Stahlbetonfertigteile und Transportbeton
Vortrag zum Tag der offenen Tür am 12.02.2003 zum Thema ÜA-Zeichen. (1,9 Mb)
 

Baustoffliste
 
1 Ausgangsprodukte
1.1 Bindemittel
1.2 Beton- und Mörtelzuschläge
1.3 Beton- und Mörtelzusatzstoffe
1.4 Zusatzmittel
1.5 Gesteinskörnungen für den Straßenbau
1.6 Recycling-Baustoffe für den Straßenbau
2 Beton- und Stahlbetonbau
2.1 Betonbewehrung (mit Ausnahme 2.1.8)
2.2 Beton
2.3 Vorgefertigte Bauteile aus Beton, Leichtbeton und Stahlbeton, Ziegel
2.4 Vorgefertigte Bauteile aus Stahlfaserbeton
2.5 Dach- und Deckenplatten
3 Mauerwerksbau
3.1 Ziegel
3.2 Vorgefertigte massive Wandelemente aus Ziegel
3.3 Betonsteine
3.4 Porenbetonsteine
3.5 Mörtel und Putze
4. Holzbau
4.1 Holzrahmenbauweise
5 Dämmstoffe
5.1 Dämmstoffe für den Schall- und Wärmeschutz
6. Fassadenelemente
6.1 Faserzementplatten und -tafeln
7 Dacheindeckungen, Dach- und Bauwerksabdichtungen
7.1 Dachsteine
7.2 Dachziegel
7.3 Faserzementplatten und zugehörige Formteile
7.4 Dachschindeln
7.5 Bituminöse Dach- und Abdichtungsbahnen
7.6 Brückenabdichtungsbahnen
8 Wand- und Deckenbekleidungen sowie nichttragende Innenwände
8.1 Bauprodukte aus Gips
8.2 Faserzementtafeln
8.3 Bekleidungen aus Porenbeton
9. Abwasserbehandlungsanlagen
9.1 Mineralöl-Abscheideanlagen
9.2 Fettabscheider
9.3 Kläranlagen
10 Bautenschutzmittel
10.1 Bitumen-Voranstrichmittel
10.2 Klebemassen
10.3 Deckanstrichmittel
10.4 Heißvergussmassen
11 Flächenbefestigungen
11.1 Fertigteile aus Beton
11.2 Fertigteile aus Lehm, Ton (für Flächenbefestigungen)
12 Lärmschutzwände
12.1 Elemente für Lärmschutzwände
13 Rauch- und Abgas führende Bauteile
13.1 Rauch- und Abgasfänge
14 Feuerschutzabschlüsse
14.1 Drehflügel- Pendeltüren und -tore, Hub-, Hubglieder-, Kipp-, Roll-, Schiebe-, und Falttüren und -tore sowie Dachbodenabschlüsse
14.2 Verglasungselemente
14.3 Branschutzklappen
15 Produkte für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
15.1 Schachtabdeckungen
 
Erklärungen

Übereinstimmungsnachweise
Sofern in der Baustoffliste ÖA ein "Z" vorgesehen ist, wird ein Übereinstimmungszeugnis ausschließlich durch die Zulassungs- oder Zertifizierungsstellen der Länder ausgestellt.

Bei "E oder Z" entsprechend der Baustoffliste ÖA erfolgt die Ausstellung des Übereinstimmungszeugnisses wahlweise durch die Zulassungs- oder Zertifizierungsstellen der Länder oder durch vom OIB ermächtigte Stellen.

Bei "H" ist eine Herstellererklärung (Herstellererklärung - Kurzbezeichnung in der Baustoffliste ÖA: "H") durch den Hersteller erforderlich.

Die Kurzbezeichnung des Übereinstimmungsnachweises in Form einer Buchstabenzahlenkombination (z.B. H-1.1.5-01-0001) enthält auch eine laufende vierstellige Nummer. Im Falle der Ausstellung des Zertifikates durch ermächtigte Stellen ("E oder Z" bzw. "Z" gemäß der Bezeichnungen in der Baustoffliste ÖA) erfolgt die Beantragung dieser Nummer durch die ermächtigte Stelle. Im Falle einer Herstellererklärung ("H" gemäß der Bezeichung in der Baustoffliste ÖA) erfolgt die Beantragung durch den Hersteller oder seinen bevollmächtigten Vertreter.
 
Gesetzliche Grundlagen

Kärnten:
Kärntner Akkreditierungs- und Baustoffzulassungsgesetz, Kärntner Bauordnung und Kärntner Bauvorschriften; Änderung. LGBl. Nr. 31/2001.
Niederösterreich: NÖ Bauordnung 1996. LGBl. Nr. 8200-6.
Oberösterreich: Landesgesetz, mit dem das Oö. Bautechnikgesetz geändert wird. LGBl. Nr. 60/2001.
Salzburg: Salzburger Bauproduktegesetz. LGBl. Nr. 73/2001.
Steiermark: Gesetz vom 20. März 2001 über das Inverkehrbringen und die Verwendbarkeit von Bauprodukten (Steiermärkisches Bauproduktegesetz 2000) sowie die Änderung des Baugesetzes und des Akkreditierungsgesetzes. LGBl. Nr. 50/2001.
Tirol: Gesetz vom 21. März 2001, mit dem das Tiroler Bauprodukte- und Akkreditierungsgesetz 1998 und die Tiroler Bauordnung 1998 geändert werden. LGBl. Nr. 42/2001.
Vorarlberg: Gesetz über eine Änderung des Bauproduktegesetzes. LGBl. Nr. 65/2000.
Wien: Gesetz, mit dem das Wiener Bauprodukten- und Akkreditierungsgesetz geändert wird (WBAG-Novelle 2001). LGBl. Nr. 71/2001.
 
Kennzeichnung

Das Einbauzeichen besteht aus dem Bildzeichen "ÜA" und zusätzlichen Angaben. Die zusätzlichen Angaben beinhalten die Kurzbezeichnung des Übereinstimmungsnachweises sowie die Bezeichnung der Stelle, die den Übereinstimmungsnachweis (Übereinstimmungszeugnis bzw. Herstellererklärung) ausgestellt hat. Für die Anbringung des Einbauzeichens sind die in den Umsetzungsvorschriften der Länder enthaltenen Angaben über die Gestaltung des Bildzeichens "ÜA" sowie der zusätzlichen Angaben zu beachten.
ÜA Zeichen
Für die Gestaltung des Bildzeichens "ÜA" sind die nachstehenden Maßerläuterungen zu berücksichtigen. Die mit "R" gekennzeichneten Balken können auch in roter Farbe ausgeführt werden. Das Verhältnis der Abmessungen des Bildzeichens hat dem nachstehenden Muster zu entsprechen. Bei der Verkleinerung oder Vergrößerung des Einbauzeichens müssen die sich aus dem Raster ergebenden Proportionen eingehalten werden. Der Raster selbst ist nicht Bestandteil des Bildzeichens! ÜA Zeichen
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14.08.2014